Schau zu – mach mit!
Begegnen Sie alter und neuer Handwerkskunst im Natureum. Hier und da dürfen Sie sogar selbst „Hand anlegen“ und die Techniken ausprobieren. Sie können sich auf einer traditionellen Seilerbahn selbst ein Springseil drehen, mit der Laubsäge arbeiten, beim Drechseln zuschauen oder beim Nadelfilzen Sterne, Herzen und andere Formen aus der Wolle der Natureums-Skudden kreieren. Während Textilverarbeitung früher reine Handarbeit war, geht heute alles elektrisch. Doch die ersten Maschinen, die bereits eine große Arbeitserleichterung brachten, funktionierten mit Muskelkraft. Mit einem Spinnrad ließ sich Wolle bereits schneller zu einem Faden verarbeiten als mit einer Handspindel – Sie dürfen beides testen. Eine rund 100 Jahre alte Nähmaschine wird mit Fußpedalen angetrieben. Ungefähr ebenso alt ist die Technik, mit der die Marinefunker arbeiten. Hier können Sie mit tragbaren Empfängern, die, je nach Wetterlage im Museum oder auf dem Außengelände, versteckten Sender anpeilen und aufspüren. Außerdem können Sie sich am Löten einer Leuchtturmplatine versuchen. Nebenan entstehen Dioramen für die neue Sonderausstellung „Sturmflut 1976“. Sie können zuschauen, wie Deichprofile im Maßstab von eins zu 87 entstehen, und selbst kleine Figuren zur Bestückung der Miniaturlandschaften bemalen. Und auch ganz moderne Technologien dürfen nicht fehlen. Ein 3D-Drucker produziert „live“ Klemmbausteine und mit einem Laser-Cutter können Schilder graviert werden.





