Sturmflut 1976 –
eine Region erinnert sich
Sonderausstellung ab 22. März 2026
Am 3. Januar trifft das Orkantief „Capella“ mit bis zu 150 km/h auf die Nordseeküste – während einer Springtide. Die bis dato höchste gemessene Sturmflut drückt das Wasser unaufhaltsam in die Elbmündung und gegen die Deiche. Die teils über 100 Jahre alten Bollwerke können an vielen Orten im Kehdinger Land nicht standhalten. Die Wassermassen strömen weit ins Hinterland und richten immensen Schaden an.
Wie kam es zu dieser außergewöhnlichen Wetterlage? Und könnte so etwas heute noch einmal passieren?
In der Ausstellung erleben wir im Seewetteramt Hamburg, wie die Vorhersagen stündlich dramatischer werden, besuchen das Wohnzimmer eines Hauses an der Küste und stehen am Deich, der zu brechen droht. Zeitzeugen berichten von den Ereignissen aus unterschiedlichen Perspektiven –persönlich Betroffene ebenso wie Mitglieder des Krisenstabes. Schließlich werden die Küstenschutzmaßnahmen vorgestellt, die aus den Lehren dieser und der Flutkatastrophe 1962 getroffen wurden und die Region vor weiteren schweren Überschwemmungen bisher bewahrt haben. Und es gibt einen Ausblick in die Zukunft, wo der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels sowie die Zunahme von Extremwetterereignissen den Küstenschutz vor weitere gewaltige Herausforderungen stellen werden…








